So lernen wir

 

 

”Achtung vor der Würde des Menschen ist höchstes Ziel der Erziehung”, so heißt es in unserer Landesverfassung. Gerade in einer Zeit, wo überall auf der Welt unterschiedlichste Konflikte zwischen Völkern und ethnischen und/oder religiösen Gruppierungen verschärft wieder ausbrechen und häufig nur mit Gewalt gelöst(?), wo Andersdenkende verfolgt werden, hat Schule die dringende Aufgabe, sich einzumischen und Kinder im Sinne von Toleranz und gewaltfreiem Miteinander zu erziehen. Unsere Kinder sollen erfahren, dass die eigene Lebensweise nicht die einzige ist, dass das ”Anders”-Sein eines Mitschülers oder einer Mitschülerin nichts Beängstigendes ist und die gleiche Daseinsberechtigung hat wie die eigene.

Deshalb wollen wir das selbstverständliche Zusammenleben deutscher und ausländischer Kinder in der täglichen Arbeit und im Umgang miteinander ermöglichen. Die Kinder sollen Toleranz gegenüber anderen Menschen lernen und für sich selbst erfahren.

Wichtige Prinzipien für unsere Schule sind deshalb interkulturelle Erziehung und interkulturelles Lernen.

Ängste überwinden, Verständnis erlangen lässt sich nur, wenn die Kinder andere Lebensweisen kennen lernen. Dies soll erreicht werden, indem wir die Schülerinnen und Schüler mit der jeweils anderen Kultur, Religion, Sprache, Mentalität, mit Sitten und Gebräuchen bekannt machen.

Schule muss auf die Gesellschaft mit ihren Bedingungen reagieren und in dieser Gesellschaft arbeiten.

Deshalb sehen wir es als unsere vordringliche Aufgabe an, die Kinder unserer Schule zur Lebenswirklichkeit hin zu erziehen.


Die Kinder sollen lernen: