Das Kol­le­gi­um der Lud­ge­rus­schu­le sieht je­des Kind als In­di­vi­du­um und ist be­strebt, den Un­ter­richt so zu kon­zi­pie­ren, dass Ler­nen mit al­len Sin­nen im Vor­der­grund steht. Da­her sind of­fe­ne Un­ter­richts­for­men, För­der­maß­nah­men und in­di­vi­du­el­le Leis­tungs­be­ur­tei­lung für un­se­re Schu­le von gro­ßer Be­deu­tung, um den Schü­le­rin­nen und Schü­lern Freu­de am Ler­nen zu vermitteln.

Um nur ei­ni­ge Stich­punk­te zu nennen:

Wo­chen­plan:

Den Schü­lern wer­den in­ner­halb ei­ner Wo­che Auf­ga­ben ge­stellt, die sie selbst­stän­dig be­ar­bei­ten, wo­bei ih­nen die Rei­hen­fol­ge frei­ge­stellt ist.

Frei­ar­beit:

Den Schü­lern wird Zeit ein­ge­räumt sich mit zum Teil selbst her­ge­stell­ten Ma­te­ria­li­en zu be­schäf­ti­gen, um den für sie je­wei­li­gen Leis­tungs­stand zu fes­ti­gen und zu erweitern.

Pro­jekt­un­ter­richt:

Der Pro­jekt­ge­dan­ke wird an un­se­rer Schu­le groß­ge­schrie­ben. Wir ar­bei­ten nicht nur klas­sen­über­grei­fend, son­dern auch jahr­gangs­über­grei­fend. Bei­spie­le da­für sind Pro­jek­te, wie z. B. die Krea­tiv­ta­ge und das ein­wö­chi­ge Zir­kus­pro­jekt, das an­läss­lich des 100-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­ums der Schu­le durch­ge­führt wurde.

Un­ter­richts­gän­ge:

Durch Un­ter­richts­gän­ge ge­ben wir den Schü­lern die Mög­lich­keit, Er­fah­run­gen aus ers­ter Hand zu ma­chen, in­dem sie au­ßer­schu­li­sche Lern­or­te besuchen.

Sno­e­ze­len:

Seit 1999 gibt es an un­se­rer Schu­le ei­nen Sno­e­zelen­raum. Die Kin­der er­hal­ten hier die Mög­lich­keit in ei­ner stim­mungs­vol­len At­mo­sphä­re (ge­dämm­tes Licht, lei­se Hin­ter­grund­mu­sik,…) ih­re Sin­ne und Wahr­neh­mun­gen zu er­fah­ren, zu schu­len, zu er­ler­nen oder ein­fach zu ent­span­nen. In klei­nen Grup­pen, z.B. im För­der­un­ter­richt er­le­ben sie kind­ge­mä­ße ak­ti­ve Ent­span­nungs­me­tho­den, be­wuss­te Atem­übun­gen, Fan­ta­sier­ei­sen und spie­le­ri­sche Mas­sa­gen. Auch im LRS-Un­ter­richt hat sich der Sno­e­zelen­raum be­währt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­lern le­sen in ent­spann­ter At­mo­sphä­re und in­di­vi­du­el­ler Sitz- bzw. Lie­ge­hal­tung oder sie lau­schen (mit ei­nem Ku­schel­tier im Arm) ei­ner Vorlesegeschichte.

Dif­fe­ren­zie­rung:

Durch Wo­chen­plan, Pro­jekt­un­ter­richt, Me­tho­den­viel­falt (z. B. Le­sen durch Schrei­ben, Werk­statt­un­ter­richt) usw. ist Dif­fe­ren­zie­rung in all ih­ren Fa­cet­ten gewährleistet.
Da­mit ist ei­ne in­di­vi­du­el­le För­de­rung so­wohl leis­tungs­schwa­cher als auch leis­tungs­star­ker Schü­le­rin­nen und Schü­ler gegeben.

För­der­un­ter­richt in klei­nen Gruppen:

Kin­der er­hal­ten in­di­vi­du­el­le För­der­maß­nah­men ent­spre­chend ih­rem Leistungsstand.

För­de­rung lese/ recht­schreib­schwa­cher Schü­ler (LRS):

Le­se­recht­schreib­schwa­che Schü­ler wer­den durch spe­zi­el­le Pro­gram­me gefördert.

An­fangs­un­ter­richt:

Un­ser An­lie­gen ist es, den Kin­dern vom ers­ten Tag an Freu­de, Ge­bor­gen­heit und Ver­trau­en zu ver­mit­teln. Die na­tür­li­che Neu­gier des Kin­des, die Wiss­be­gier, sei­ne Lern­freu­de, sein Be­we­gungs­drang und sein Le­bens­um­feld sind Pfei­ler auf de­nen un­ser Un­ter­richt auf­ge­baut ist.

Qualitätssicherung/ Leis­tungs­be­ur­tei­lung:

Un­ter dem Aspekt der Qua­li­täts­si­che­rung ver­ste­hen wir den kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­tausch über Un­ter­richts­in­hal­te so­wie Leis­tungs- und Be­wer­tungs­kri­te­ri­en. Im Schul­jahr 2008/2009 un­ter­zog sich die Schu­le mit Hil­fe der Ber­tels­mann-Stif­tung ei­ner ers­ten ex­ter­nen Qua­li­täts­prü­fung. Durch ganz­heit­li­ches Ler­nen (sie­he auch Aspekt Dif­fe­ren­zie­rung ) wird ge­währ­leis­tet, dass der Lern­pro­zess je­des ein­zel­nen Kin­des im Vor­der­grund steht. Bei der Be­ur­tei­lung wer­den so­wohl der in­di­vi­du­el­le Lern­zu­wachs als auch das Er­rei­chen der durch die Richt­li­ni­en vor­ge­ge­be­nen Lern­zie­le berücksichtigt.